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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden bei einem zustandekommen eines Vertrages, aus diesem Online Angebot, zwischen Ihnen und Rosemeyer Web Service gültig. Daher ist es zwingend erforderlich, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufmerksam durchzulesen und dieses bei einem Vertragsabschluß zu bestätigen. Rosemeyer Web Service behällt sich vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit zu ändern, oder zu aktualliesieren, ohne dieses vorher anzukündigen.
 
 


1. Geltungsbereich, Vertragsinhalt, Änderungsbefugnis

1.1

Rosemeyer Web Service. erbringt alle unten näher bezeichneten Leistungen ausschließlich auf Grundlage dieser Geschäftsbedingungen. Diese Geschäftsbedingungen gelten auch für zukünftige Verträge, selbst wenn sie nicht erneut ausdrücklich vereinbart werden.

1.2

Rosemeyer Web Service ist berechtigt, den Inhalt dieses Vertrages mit Zustimmung des Kunden zu ändern, sofern die Änderung unter Berücksichtigung der Interessen von Rosemeyer Web Service für den Kunden zumutbar ist. Die Zustimmung zur Vertragsänderung gilt als erteilt, sofern der Kunde der Änderung nicht binnen vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht. Rosemeyer Web Service verpflichtet sich, den Kunden mit der Änderungsmitteilung auf die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs hinzuweisen.

1.3

Von diesen Geschäftsbedingungen insgesamt oder teilweise abweichende AGB des Kunden erkennt Rosemeyer Web Service nicht an, es sei denn, diesen wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Diese Geschäftsbedingungen gelten auch dann ausschließlich, wenn Rosemeyer Web Service in Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden Leistungen vorbehaltlos erbringt.

1.4

Die unterschiedlichen Top-Level-Domains ("Endkürzel") werden von einer Vielzahl unterschiedlicher, meist nationaler Organisationen verwaltet. Jede dieser Organisationen zur Vergabe von Domains hat unterschiedliche Bedingungen für die Registrierung und Verwaltung der Top-Level-Domains, der zugehörigen Sub-Level Domains und der Vorgehensweise bei Domainstreitigkeiten aufgestellt. Soweit Top-Level-Domains Gegenstand des Vertrages sind, gelten ergänzend die entsprechenden Vergabebedingungen.

1.5

Rosemeyer Web Service kann seine Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf einen oder mehrere Dritte übertragen (Vertragsübernahme). Dem Kunden steht für den Fall der Vertragsübernahme das Recht zu, den Vertrag fristlos zu kündigen.

2. Vertragsgrundlagen

2.1

Sofern Rosemeyer Web Service ein individuelles Leistungsangebot abgegeben hat, geschieht dies auf Grundlage der Angaben des Kunden über sein zur Zeit genutztes EDV-System, über vom Kunden beabsichtigte Hardwareerweiterungen und/oder der fachlich funktionalen Aspekte. Der Kunde trägt das Risiko dafür, dass die auf dieser Grundlage angebotene Leistung seinen Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Sofern der Kunde verbindliche Vorgaben vereinbaren möchte, hat er diese schriftlich niederzulegen. Sie werden erst durch Gegenzeichnung seitens Rosemeyer Web Service wirksam.

2.2

Rosemeyer Web Service ist berechtigt, den Antrag des Kunden auf Abschluss des Vertrages innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach telefonischer Bestellung oder Absendung der Bestellung durch den Kunden anzunehmen.

2.3

Der Vertrag kommt erst mit Gegenzeichnung des Kundenantrags durch Rosemeyer Web Service oder mit der ersten Erfüllungshandlung zustande.

2.4

Ist der Vertrag auf bestimmte Zeit geschlossen, so verlängert sich der Vertrag nach Ablauf um unbestimmte Zeit.

2.5

Ist in dem Vertrag mit dem Kunden eine Mindestlaufzeit vereinbart worden, so verlängert sich der Vertrag nach Ablauf um diese Mindestlaufzeit.

2.6

Unberührt bleibt das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund liegt für Rosemeyer Web Service insbesondere dann vor, wenn der Kunde:

  • bei Verträgen, in denen eine Mindestlaufzeit vereinbart ist, die auf unbestimmte Zeit geschlossen worden sind oder auf bestimmte Zeit geschlossen wurden mit der Zahlung der Entgelte mehr als 20 Kalendertage in Verzug gerät,
  • trotz Abmahnung innerhalb angemessener Frist Internet-Seiten nicht so umgestaltet, dass sie den geregelten Anforderungen genügen oder
  • schuldhaft gegen die Vergabebedingungen oder die Vergaberichtlinien verstößt.

2.7

Im Falle der von Rosemeyer Web Service ausgesprochenen Kündigung aus wichtigem Grund ist Rosemeyer Web Service berechtigt, einen Betrag in Höhe von 75 % der Summe aller monatlichen Grundentgelte, die der Kunde bei zeitgleicher fristgerechter Kündigung während der Vertragslaufzeit noch hätte entrichten müssen, zu verlangen, falls der Kunde nicht nachweist, dass Rosemeyer Web Service überhaupt kein Schaden entstanden ist oder der tatsächliche Schaden wesentlich niedriger ist als dieser Betrag.

2.8

Für den Fall, dass Rosemeyer Web Service nach den Bestimmungen der jeweiligen Vergabestelle bestimmter Top-Level-Domains die Registrierung einer Sub-Level Domain des Kunden nicht aufrecht erhalten kann, ist Rosemeyer Web Service berechtigt, den Vertrag mit dem Kunden über diese Leistungen außerordentlich mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende zu kündigen.

2.9

Rosemeyer Web Service ist berechtigt, die Domain nach Wirksamkeit der Kündigung freizugeben. Damit erlöschen auch alle Rechte des Kunden aus der Registrierung der Domain.

2.10

Werden von Dritten gegenüber Rosemeyer Web Service Ansprüche wegen tatsächlicher oder behaupteter Rechtsverletzung gemäß Ziffer 11.2 geltend gemacht, ist Rosemeyer Web Service berechtigt, die Domain des Kunden unverzüglich in die Pflege des Registrars zu stellen und die Präsenzen des Kunden zu sperren.

2.11

Gegenstand dieses Vertrages sind alle vom Kunden beantragten Domains, soweit sie dem Kunden zugeteilt wurden. Soweit einzelne Domains eines Tarifes durch den Kunden oder aufgrund verbindlicher Entscheidungen in Domainstreitigkeiten gekündigt werden, besteht kein Anspruch des Kunden auf Beantragung einer unentgeltlichen Ersatzdomain. Weder für einzelne Domains eines Tarifes noch für zusätzliche einzeln gebuchte Domains erfolgt bei einer vorzeitigen Kündigung eine Erstattung, sofern nicht die Kündigung durch Rosemeyer Web Service verschuldet worden ist. Dies gilt ebenso für andere abtrennbare EinzelLeistungen eines Tarifes oder zusätzlich gebuchte Optionen.

2.12

Rücktritts- und Kündigungserklärungen bedürfen der Schriftform, welche auch durch Telefax als gewährt gilt.

2.13

Dem Kunden steht nach §§ 312 ff. BGB ein Widerrufsrecht zu. Nach Maßgabe dieser Vorschrift, hat er die Möglichkeit bis 2 Wochen nach Vertragsschluss diesen ohne Begründung zu widerrufen. Der Widerruf hat schriftlich oder per Fax zu erfolgen.

2.14

Bei einem Wiederruf gemäß Ziffer 2.13 ist Rosemeyer Web Service berechtigt, die bis dahin angefallenen kosten, dem Kunden in Rechnung zu stellen.

3. Leistungspflichten

3.1

Rosemeyer Web Service gewährleistet eine Erreichbarkeit seiner Server von 95% im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen der Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich von Rosemeyer Web Service liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.) über das Internet nicht zu erreichen ist. Rosemeyer Web Service kann den Zugang zu den Leistungen beschränken, sofern die Sicherheit des Netzbetriebes, die Aufrechterhaltung der Netzintegrität, insbesondere die Vermeidung schwerwiegender Störungen des Netzes, der Software oder gespeicherter Daten dies erfordern.

3.2

Soweit nichts anderes vereinbart, ist das Datentransfervolumen unbegrenzt, jedoch sind Downloads von Dateien die die Größe von ein Megabyte überschreiten auf maximal fünf Gigabyte pro Monat begrenzt. Im Falle einer Überschreitung des Datentransfervolumens bei Dateien ab einer Größe von einem Megabyte wird jedes weitere angefangene Gigabyte mit 20,00 EUR berechnet. Für die Feststellung des Datentransfervolumens entspricht ein Gigabyte eintausend Megabyte, ein Megabyte eintausend Kilobyte und ein Kilobyte eintausend Byte.

3.3

Ist eine Begrenzung des Datentransfervolumens vereinbart worden, ist diese Begrenzung seitens des Kunden einzuhalten. Im Falle einer Überschreitung des Datentransfervolumens ist Rosemeyer Web Service berechtigt, jedes weitere Megabyte mit 0,02 EUR dem Kunden in Rechnung zu stellen. Für die Feststellung des Datentransfervolumens entspricht ein Gigabyte eintausend Megabyte, ein Megabyte eintausend Kilobyte und ein Kilobyte eintausend Byte.

4. DomainRegistrierung, Freistellung, Domainrückkauf

4.1

Bei der Verschaffung und/oder Pflege von Domains wird Rosemeyer Web Service im Verhältnis zwischen dem Kunden und der jeweiligen Organisation zur Domain-Vergabe lediglich als Vermittler tätig. Rosemeyer Web Service hat auf die Domain-Vergabe keinen Einfluss. Rosemeyer Web Service übernimmt keine Gewähr dafür, dass die für den Kunden beantragten Domains überhaupt zugeteilt werden und/oder zugeteilte Domains frei von Rechten Dritter sind oder auf Dauer Bestand haben.

4.2

Der Kunde garantiert, dass die von ihm beantragte Domain keine Rechte Dritter verletzt. Von Ersatzansprüchen Dritter sowie allen Aufwendungen, die auf der unzulässigen Verwendung einer Internet-Domain durch den Kunden oder mit Billigung des Kunden beruhen, stellt der Kunde Rosemeyer Web Service, sowie deren Angestellten, die jeweilige Organisation zur Vergabe von Domains sowie sonstige für die Registrierung eingeschaltete Personen frei.

4.3

Der Kunde ist verpflichtet, Rosemeyer Web Service einen etwaigen Verlust seiner Domain unverzüglich anzuzeigen. Beabsichtigt der Kunde den Rückerwerb seiner Domain von einem Dritten, so ist er verpflichtet, Rosemeyer Web Service unverzüglich über die Aufnahme von Verhandlungen mit dem Dritten zu unterrichten, Anfragen von Rosemeyer Web Service über den Stand der Verhandlungen mit dem Dritten zu beantworten und Rosemeyer Web Service das vorrangige Recht zum Rückerwerb für den Kunden einzuräumen, wenn und soweit dies die Interessen des Kunden nicht unbillig beeinträchtigt.

5. Abnahme, Eigentumsvorbehalt

5.1

Verlangt keine der Vertragsparteien eine förmliche Abnahme oder kommt der von einer Partei verlangte Abnahmetermin aus einem Umstand, der vom Kunden nicht zu vertreten ist, nicht zustande, gilt die vertragliche Leistung von Rosemeyer Web Service mit Nutzung durch den Kunden als abgenommen.

5.2

Bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises bleibt die gesamte gelieferte Ware Eigentum von Rosemeyer Web Service. Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, kann Rosemeyer Web Service, unbeschadet sonstiger Rechte, die gelieferte Ware zur Sicherung unserer Rechte zurücknehmen, wenn Rosemeyer Web Service dies dem Kunden angekündigt und ihm eine angemessene Nachfrist gesetzt hat.

6. Preise und Zahlung

6.1

Der Kunde ist auch für Kosten, die andere Personen über seine Zugangskennung verursachen, verantwortlich. Der Kunde verpflichtet sich, das persönliche Passwort seiner Zugangskennung sowie das persönliche Passwort für den Zugang zu dem für ihn reservierten Serverplatz zur Speicherung eigener Sicherungs-Dateien, wenn diese Leistung Gegenstand des Vertrages ist, sorgfältig und vor Zugriffen Dritter geschützt aufzubewahren und sie vor Missbrauch und Verlust zu schützen. Ferner hat der Kunde die automatisch zugeteilten Passwörter unmittelbar nach ihrer ersten Verwendung abzuändern. Der Kunde haftet gegenüber Rosemeyer Web Service für die Einhaltung der vorstehenden Pflichten. Er stellt Rosemeyer Web Service von Kosten und Ansprüchen Dritter frei, die durch die Verletzung der vorstehenden Pflichten entstehen.

6.2

Rosemeyer Web Service ist berechtigt, die Entgelte maximal einmal je Quartal zu erhöhen. Die Preiserhöhung bedarf der Zustimmung des Kunden. Die Zustimmung gilt als erteilt, sofern der Kunde der Preiserhöhung nicht binnen 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht. Rosemeyer Web Service verpflichtet sich, den Kunden mit der Änderungsmitteilung auf die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs hinzuweisen. Die Preise sind Festpreise. Soweit nicht die HauptLeistungspflicht betroffen ist, bestimmt Rosemeyer Web Service die Entgelte durch die jeweils aktuelle Preisliste nach billigem Ermessen. Im Verzugsfall ist Rosemeyer Web Service berechtigt, die Internet-Präsenzen des Kunden, auch des Kunden des Wiederverkäufers, sofort zu sperren.

6.3

Rosemeyer Web Service ist berechtigt, die Aktivierung einer Domain erst nach Zahlung der für die Registrierung vereinbarten Entgelte vorzunehmen.

7. Gewährleistung

7.1

Die Benutzung der von Rosemeyer Web Service bereitgestellten Leistungen erfolgt auf eigene Gefahr. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass es ihm obliegt, in regelmäßigen Abständen, mindestens täglich, eine Datensicherung durchzuführen, wobei Daten, die auf den WebServern von Rosemeyer Web Service abgelegt sind, nicht auf diesen Sicherungen gespeichert werden dürfen. Rosemeyer Web Service garantiert nicht für eine Wiederherstellung der Daten im Falle eines Datenverlustes.

7.2

Rosemeyer Web Service behält sich vor, Inhalte die das Regelbetriebsverhalten oder die Sicherheit der Server beeinträchtigen könnten, grundsätzlich zu sperren oder deren Betrieb zu unterbinden. Dies gilt insbesondere für CGI Module. Dem Kunden ist bekannt, dass für Teilnehmer im Internet die Möglichkeit besteht von der Übermittlung unverschlüsselter Daten Kenntnis zu erlangen, der Kunde geht das Risiko ein.

8. Rechte Dritter

8.1

Rosemeyer Web Service wird den Kunden dann gegen alle Ansprüche verteidigen, die aus einer Verletzung eines gewerblichen Schutzrechts oder Urheberrechts durch Rosemeyer Web Service in der Bundesrepublik Deutschland hergeleitet werden, und dem Kunden gerichtlich auferlegte Kosten und Schadensersatzbeträge übernehmen, wenn der Kunde Rosemeyer Web Service von solchen Ansprüchen unverzüglich schriftlich benachrichtigt hat und Rosemeyer Web Service alle technischen und rechtlichen Abwehrmaßnahmen und Vergleichsverhandlungen vorbehalten bleiben. Vorgenannte Verpflichtungen von Rosemeyer Web Service entfallen, wenn Ansprüche Dritter darauf beruhen, dass Hardware oder Programme geändert wurden oder zusammen mit nicht von Rosemeyer Web Service gelieferter Hardware oder Programmen genutzt werden.

9. Haftung

9.1

Für Schäden haftet Rosemeyer Web Service nur dann, wenn Rosemeyer Web Service oder einer ihrer Erfüllungsgehilfen eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) in einer den Vertragszweck gefährdenden Weise verletzt hat oder der Schaden auf grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz von Rosemeyer Web Service oder einer ihrer Erfüllungsgehilfen zurückzuführen ist. Erfolgt die schuldhafte Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich, so ist die Haftung von Rosemeyer Web Service auf solche typische Schäden begrenzt, die für Rosemeyer Web Service zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vernünftigerweise voraussehbar waren.

9.2

Die Haftung von Rosemeyer Web Service wegen zugesicherter Eigenschaften, bei Personenschäden sowie aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften bleibt unberührt.

10. Internet-Präsenz, Inhalte von Internet-Seiten

10.1

Der Kunde ist verpflichtet, auf seine Internet-Seite eingestellte Inhalte als eigene Inhalte unter Angabe seines vollständigen Namens und seiner Anschrift zu kennzeichnen. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass eine darüber hinausgehende gesetzliche Kennzeichnungspflicht z.B. dann bestehen kann, wenn auf den Internet-Seiten Teledienste oder Mediendienste angeboten werden. Der Kunde stellt Rosemeyer Web Service von allen Ansprüchen frei, die auf einer Verletzung der vorgenannten Pflichten beruhen.

10.2

Der Kunde darf durch die Internet-Präsenz, dort eingeblendete Banner sowie der Bezeichnung seiner E-Mail-Adresse nicht gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter (Marken, Namens-, Urheber-, Datenschutzrechte usw.) verstoßen. Insbesondere verpflichtet sich der Kunde, keine pornographischen Inhalte und keine auf Gewinnerzielung gerichteten Leistungen anzubieten oder anbieten zu lassen, die pornographische und/oder erotische Inhalte (z. B. Nacktbilder, Peepshows etc.) zum Gegenstand haben. Der Kunde darf seine Internet-Präsenz nicht in Suchmaschinen eintragen, soweit der Kunde durch die Verwendung von Schlüsselwörtern bei der Eintragung gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter verstößt. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen eine der vorstehenden Verpflichtungen verspricht der Kunde Rosemeyer Web Service unter Ausschluss der Annahme eines Fortsetzungszusammenhangs die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von EUR 5.500,00 (in Worten: fünftausendfünfhundert Euro).

10.3

Rosemeyer Web Service ist nicht verpflichtet, die Internet-Präsenz des Kunden auf eventuelle Rechtsverstöße zu prüfen. Nach dem Erkennen von Rechtsverstößen oder von Inhalten, welche gemäß Ziffer 11.2 oder 11.5 unzulässig sind, ist Rosemeyer Web Service berechtigt, den Account zu sperren. Rosemeyer Web Service wird den Kunden unverzüglich von einer solchen Maßnahme unterrichten.

11. Pflichten des Kunden

11.1

Der Kunde sichert zu, dass die Rosemeyer Web Service mitgeteilten Daten richtig und vollständig sind. Er verpflichtet sich, Rosemeyer Web Service jeweils unverzüglich über Änderungen der Daten zu unterrichten und auf entsprechende Anfrage von Rosemeyer Web Service binnen 14 Tagen ab Zugang die aktuelle Richtigkeit erneut zu bestätigen. Dieses betrifft insbesondere:

  • Name und postalische Anschrift des Kunden,
  • E-Mail-Adresse sowie Telefon- und Telefax-Nummer,
  • Kontaktdaten des administrativen Ansprechpartners für die Domain.

11.2

Der Kunde hat in seine E-Mail Postfächer eingehende Nachrichten in regelmäßigen Abständen von höchstens vier Wochen abzurufen. Rosemeyer Web Service behält sich das Recht vor, für den Kunden eingehende persönliche Nachrichten an den Absender zurück zu senden, wenn die in den jeweiligen Tarifen vorgesehenen Kapazitätsgrenzen überschritten sind. Die Vorhaltezeit für E-Mails beträgt mindestens 80 Tage.

11.3

Der Kunde verpflichtet sich, von Rosemeyer Web Service zum Zwecke des Zugangs zu deren Dienste erhaltene Passwörter streng geheim zu halten und Rosemeyer Web Service unverzüglich zu informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass unbefugten Dritten das Passwort bekannt ist. Die vorgenannten Pflichten sind auch dann zu erfüllen, wenn der Kunde ein Passwort erhält, welches zur Identifizierung seiner Person gegenüber Rosemeyer Web Service bei Abgabe von Erklärungen, die das Vertragsverhältnis betreffen, dient. Personen, die bei Abgabe einer solchen Erklärung das Passwort des Kunden verwenden, gelten gegenüber Rosemeyer Web Service widerlegbar als vom Kunden für die Abgabe der jeweiligen Erklärung bevollmächtigt. Sollten infolge Verschuldens des Kunden Dritte durch Missbrauch der Passwörter Leistungen von Rosemeyer Web Service nutzen, haftet der Kunde gegenüber Rosemeyer Web Service auf Nutzungsentgelt und Schadensersatz. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass es ihm obliegt, nach jedem Arbeitstag, an dem der Datenbestand durch ihn bzw. seine Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen verändert wurde, eine Datensicherung durchzuführen, wobei Daten, die auf den Servern von Rosemeyer Web Service abgelegt sind, nicht auf diesen gespeichert werden dürfen. Der Kunde hat eine vollständige Datensicherung insbesondere vor jedem Beginn von Arbeiten vorzunehmen.

11.4

Der Kunde verpflichtet sich, ohne ausdrückliches Einverständnis des jeweiligen Empfängers keine E-Mails, die Werbung enthalten, zu versenden oder versenden zu lassen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die betreffenden E-Mails mit jeweils gleichem Inhalt massenhaft verbreitet werden (sog. "Spamming"). Verletzt der Kunde die vorgenannte Pflicht, so ist Rosemeyer Web Service berechtigt, den Account unverzüglich zu sperren.

11.5

Der Kunde ist verpflichtet, seine Internet-Seite so zu gestalten, dass eine übermäßige Belastung des Servers, z.B. durch CGI-Skripte, die eine hohe RechenLeistung erfordern oder überdurchschnittlich viel Arbeitsspeicher beanspruchen, vermieden wird. Rosemeyer Web Service ist berechtigt, Seiten, die den obigen Anforderungen nicht gerecht werden, vom Zugriff durch den Kunden oder durch Dritte auszuschließen. Rosemeyer Web Service wird den Kunden unverzüglich von einer solchen Maßnahme informieren. Rosemeyer Web Service wird die betreffenden Seiten wieder zugänglich machen, wenn der Kunde Rosemeyer Web Service nachweist, dass die Seiten so umgestaltet wurden, dass sie den obigen Anforderungen genügen.

11.6

Bei sogenannten "Fakebestellungen" berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 50€. "Fakebestellungen" äußern sich dadurch, dass der Kunde den angeforderten, unterschriebenen Vertrag nicht innerhalb von einer Woche, oder nach Absprache einer längeren Frist, per Post, Fax oder E-Mail an uns zurücksendet. Die Gebühr ist sofort und ohne Abzüge zu entrichten. Sollte die angeforderte Summe nicht innerhalb einer Woche auf dem Konto von Rosemeyer Web Service eingegangen sein, behalten wir uns rechtliche Schritte vor.

12. Datenschutz

12.1

Rosemeyer Web Service erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten eines Nutzers ohne weitergehende Einwilligung nur soweit sie für die Vertragsbegründung und -abwicklung sowie zu Abrechnungszwecken erforderlich sind.

12.2

Rosemeyer Web Service weist den Kunden ausdrücklich darauf hin, dass der Datenschutz für Datenübertragungen in offenen Netzen, wie dem Internet, nach dem derzeitigen Stand der Technik, nicht umfassend gewährleistet werden kann. Der Kunde weiß, dass Rosemeyer Web Service das auf dem WebServer gespeicherte Seitenangebot und unter Umständen auch weitere dort abgelegte Daten des Kunden aus technischer Sicht jederzeit einsehen kann. Auch andere Teilnehmer am Internet sind unter Umständen technisch in der Lage, unbefugt in die Netzsicherheit einzugreifen und den Nachrichtenverkehr zu kontrollieren. Für die Sicherheit der von ihm ins Internet übermittelten und auf Web-Servern gespeicherten Daten trägt der Kunde vollumfänglich selbst Sorge.

13 Schlussbestimmungen

13.1

Sollten Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und/oder des Vertrages unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt anstelle jeder unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende oder zumindest nahe kommende Ersatzbestimmung, wie sie die Parteien zur Erreichung des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten. Entsprechendes gilt für Unvollständigkeiten.

Letzte Änderung: 01.02.2007


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